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Fabian Dammermann Platz fünf im WM-Finale

 

Der OSC gratuliert Fabian Dammermann zu Platz fünf im WM-Finale

Bydgoszcz/Polen. Erstmals kehrt ein Aktiver eines Osnabrücker Vereins mit einer Finalplatzierung von einer Leichtathletik-Weltmeisterschaft zurück. Fabian Dammermann von der LG Osnabrück, der
Leichtathletik-Gemeinschaft der TSG 07 Burg Gretesch und unseres Osnabrücker Sportclubs, bestätigte im polnischen Bydgoszcz seine guten Leistungen der Vorwochen und half mit, das deutsche 4 x 400 m-Team m zuerst in den Endlauf und dort als bestes europäisches Team auf Platz fünf zu führen. Die Anzeigetafel zeigte mit 3:08,50 min und 3:08,13 min jeweils eine europäische Jahresbestleistung.

Eine besondere Herausforderung war die Wartezeit.

Nach der Anreise des gesamten Teams am Sonntag stand der Vorlauf erst am vorletzten Tag, dem Samstag, auf dem Programm. Das Finale folgte sogar als allerletzter Wettkampf dieser WM am Sonntagabend.
„Da steigt die Anspannung von Tag zu Tag, wenn die Kollegen nach und nach ihre Wettkämpfe absolvieren. Das tägliche Training (nach dem Plan des Heimtrainers), verbunden mit einem kurzen Besuch im Stadion, dazu der Besuch beim Physiotherapeuten sowie die Mannschaftsbesprechungen helfen, dass die Zeit vergeht. Und natürlich das Mitfiebern am Livestream, ob die Nationalmannschaftskollegen Endläufe/-kämpfe erreichen und Medaillen gewinnen.“

Zum Vorlauf am Samstag waren Fabian und seine Mannschaftskollegen Manuel Sanders (TSG Dülmen), Julian Wagner /Erfurter LAC) und Marvin Schlegel (LAC Erdgas Chemnitz)  auf die Minute topfit. In europäischer Jahresbestzeit von 3:08,50 min sicherte man sich hinter den USA Rang zwei im zweiten Vorlauf und zog als viertschnellste Staffel ins Finale ein. Fabian bestätigte dabei seine guten Leistungen in den Wochen der Qualifikation und blieb wie bei den Staffelläufen in Kassel und Mannheim unter der begehrten 47-Sekunden-Marke.

Sonntag, 17.50 Uhr. Das große Finale.

Wie inzwischen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen in der Leichtathletik und auch im Schwimmen üblich, betreten die Teams das Stadion durch ein großes Tor, rechts und links von Licht- und Rauchkaskaden eingerahmt, und werden dem Publikum vorgestellt. Das deutsche Team startet unter den besten acht U20-Teams der Welt auf Bahn sieben.
Startläufer Manuel Sanders und Julian Wagner verkaufen sich glänzend, aber merken schnell, wie hoch das Niveau in einem solchen WM-Finale ist. Und plötzlich liegt das deutsche Team beim dritten Wechsel auf Fabian auf dem letzten Platz. „Das aber ließ sich der Osnabrücker nicht gefallen, er wollte die rote Laterne schnell abgeben und schob sich schließlich noch auf einen sicheren sechsten Platz“, schildert www.leichtathletik.de, wie Fabian sich gegen Indien und Italien um zwei Plätze verbessert. Schlussläufer Marvin Schlegel machte sogar noch einen weiteren Platz gegen Trinidad & Tobago gut. 3:08,13 min – erneut europäische Jahresbestzeit. Vorne liefern sich die USA und Botswana einen großen Kampf mit dem besseren Ende für die Amerikaner. Jamaica holt Bronze, Japan setzt seine Tradition in dieser Staffel fort und wird Vierter.

„Fabian hat sich in Polen glänzend verkauft. Bestes europäisches Team. Und das in einer Zeit, die im Vorjahr in Eskilstuna/Schweden klar zum Gewinn des Europameistertitels gereicht hätte,“ ordnet Trainer Anton Siemer die Leistung ein.

Der Osnabrücker Sportclub gratuliert Fabian und seinem Trainer zu dieser tollen Leistung.

 

Der Vorlauf ist im Internet unter www.youtube.com/watch, das Finale unter www.youtube.com/watch zu sehen. Viel Spaß beim zuschauen!