Kleine Regelkunde

Hockey ist eine Mannschaftssportart, gespielt wird in der Halle sowie auf dem Feld. Der Saisonwechsel erfolgt jeweils im März bzw. im September. In der Feldsaison wird auf Kunsrasen gespielt, in der Hallensaison auf dem Handballfeld. Das Spielfeld besteht aus zwei Toren, zwei Schusskreisen sowie Siebenmeterpunkt für Strafstöße. Die Spieler tragen einen Handschuh, um die Hand beim Stoppen des Balles zu schützen. Viele Tricks aus dem Feldhockey entfallen in der Halle, da der Ball nicht "hoch" gespielt werden darf. Stattdessen wird die Bande als "Mitspieler" genutzt. Im Hallenhockey ist die Seitenauslinie mit Banden versehen, somit bleibt der Ball "im Spiel" und das Spiel wird schneller. Der Spielball darf nur mit der "flachen" Seite des Schlägers gespielt werden. Der Ball darf weder mit dem Fuß noch mit der "runden" Seite des Schlägers gespielt werden. Nur der Torwart darf den Ball innerhalb des eigenen Schusskreises auch mit dem Fuß, Bein, Hand oder dem Körper abwehren, er trägt dazu eine entsprechende Schutzkleidung, die ihn vor Verletzungen schützt. Bei unabsichtlichen Regelverstößen der verteidigenden Mannschaft innerhalb des Schusskreises gibt es eine Strafecke, auch "kurze Ecke" genannt (in der Altersklasse C einen Penalty). Bei absichtlichen Verstößen wird ein Siebenmeter verhängt. Tore können nur innerhalb des Schusskreises erzielt werden. Beim Hockey gibt es kein Abseits. Persönliche Strafen werden je nach Härte des Fouls mit grüner, gelber und roter Karte bestraft (die grüne bzw. gelbe Karte beinhaltet einen zeitlich begrenzten Spielausschluss).